Die Region - Naturpark Nassau Taunus und Westerwald
Stille Pfade - dichte Wälder
An der Lahn begegnen sich im Naturpark Nassau Taunus und Westerwald auf stillen Pfaden durch dichte Wälder und romantische Täler, entlang an klaren Bächen und Flüssen.
Zwischen den Höhen von rapsgelbem Taunus und buchengrünem Westerwald schwingt sich der Lauf der Lahn. Nicht mehr weit von ihrer Mündung in den Rhein entfernt, wird sie hier zur wahren Künstlerin. Mit den Fäden aus unzähligen Bachläufen, nach Waldmeister duftenden Wanderwegen und dem geschnitzten Holz alter Fachwerke, webt sie verträumte Orte und traumhafte Landschaften. Mittelalterliche Burgen und Klöster, historische Wirtshäuser, einsam gelegene Mühlen und noble Schlösser untermalen ein Land voller Frische und Harmonie.
Abseits bekannter Pfade in archaischen Landschaften Neues entdecken, Geheimnisvolles, dem Wunder der Natur auf der Spur. Die Absicht: Bewusstsein schaffen, die eigene Faszination der Natur umsetzen - engagiert und professionell.
Das ist Wanderreiten AUF TRAUMPFADEN.
Der Naturpark Nassau
Der Naturpark Nassau liegt als Landschaftsschutzgebiet im rheinischen Schiefergebirge. Zum Naturparkgebiet gehören Teile des Westerwaldes, des Taunus sowie Bereiche des Mittelrheintals. Lahntal und deren Seitentäler zum Westerwald und zum Taunus haben zu einer spektakulären Landschaft geführt. Buchenwälder und - an den warmen Standorten von Lahntal und Rheintal - Wärme liebende Eichenwälder, die teilweise in sonnenexponierte Steppenheiden übergehen, prägen das Landschaftsbild. Hier gedeihen Orchideen, Hirschzunge und Silberblatt. Viele Brutvogelarten, darunter Baumfalke, Roter Milan, Schwarzspecht, Wasseramsel und Eisvogel sind ebenso zu finden, wie seltene Libellen, Amphibienarten und Reptilien. Innerhalb des Naturparks gibt es 10 ausgewiesene Naturschutzgebiete, darunter - in unmittelbarer Nähe zum Köbelerhof - Ruppertsklamm, Gabelstein, Hölloch und Steinbruch Fachingen.
Einrich und Esterau
Der Einrich ist eine Landschaft im Nordosten von Rheinland-Pfalz, im Westen vom Rhein, im Norden von der Lahn und im Osten vom Tale der Aar eingegrenzt. Südlich des Einrichs erhebt sich das Gelände allmählich zum Rheingaugebirge, südöstlich zum Hohen Taunus. Der Einrich, das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, wurde erstmals im Jahr 790 erwähnt- zur Zeit Karls des Großen. Katzenelnbogen selbst findet erstmals im Jahre 1095 Erwähnung. Die Burg Katzenelnbogen war Stammsitz derer zu Katzenelnbogen, die 1138 in den Grafenstand erhoben wurden und bis zum Aussterben dieses Geschlechts 1479 einen hohen Rang im Deutschen Reich hatten. Graf Johann IV von Katzenelnbogen verdanken wir die Veredelung der Rieslingrebe (1435).
Die Esterau wird im Jahre 950 erstmals als eigener Herrschaftsbereich erwähnt. Sie war eine der ersten Besitzungen des Hauses Nassau und unterstand im 11. und 12. Jahrhundert den Nassauer Grafen, die ihren Stammsitz ursprünglich auf der Laurenburg hatten. 1643 gelangte die Esterau in den Besitz von Reichsgraf Peter Melander, General des kaiserlichen Heeres während des 30-jährigen Krieges.
Welterbe Oberes Mittelrheintal
Die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal, im Norden und Süden durch die Städte Koblenz, Bingen und Rüdesheim begrenzt, ist der südliche, rund 65 km lange Abschnitt des Mittelrheingebietes als Durchbruchstal des Rheins durch das Rheinische Schiefergebirge. Das Tal gilt als Inbegriff der romantischen Rheinlandschaft: hochrangige Baudenkmäler, steile rebenbesetzte Talhänge, auf äußerst schmalen Uferleisten und in der Einmündung von Seitentälern zusammengedrängte Siedlungen und wie Perlen entlang einer Schnur aufgereihte Höhenburgen auf den Felsvorsprüngen der Mittelterrasse. Tier und Pflanzen, die ansonsten im Mittelmeerraum und im Südosten Europas zu suchen sind, haben hier ihren Lebensraum gefunden.
Welterbe Limes
Der obergermanisch-raetische Limes bildete von etwa 100 bis 260 n.Chr. die Grenze des römischen Reiches. Er war Teil der über 5.000 km langen Grenzen Roms, die sich von Britannien quer durch Europa, den mittleren Osten und Nordafrika bis zur Atlantikküste erstreckten. Der Limes in Deutschland, mit 550 km Länge das längste Bodendenkmal Europas, markiert die römischen Grenzbefestigungen mit Kastellen, Wachtürmen, Mauern und Palisaden, mit denen die einstige Weltmacht ihr Reich gegen das freie Germanien abgrenzte.









